Aderlass – Headerslider Version 2

Aderlass

Der Aderlass gehört zu den sogenannten ausleitenden Verfahren in der Naturheilkunde. In der Medizingeschichte spielte der Aderlass eine große Rolle, heutzutage wird er jedoch nur noch bei bestimmten Indikationen verwendet.

Es werden dem Patienten während einer Sitzung zwischen 100 und 500 ml Blut entnommen. Während des Aderlasses als auch während der Zeit danach “schiebt“ der Organismus die entsprechende Menge als reine Flüssigkeit wieder in das Kreislaufsystem nach. Dadurch kommt es zu einer Verdünnung des Blutes. In der Folge kommt es dadurch nicht nur zu einer verbesserten Mikrozirkulation des Blutes sondern auch zu einer Senkung des arteriellen Blutdrucks.

In der Praxis für individuelle Medizin erwägen wir den Einsatz eines oder mehrerer Aderlässe in Serie bei folgenden Krankheiten:
periphere, arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)

  • Hämochromatose
  • Polycyhtaemia vera
  • Porphyria cutanea tarda
  • Diabetes mellitus

Selbstverständlich werden vor Beginn einer Aderlass Therapie sämtliche entscheidende Blutwerte gecheckt, der Hausarzt in die Therapieentscheidung mit einbezogen und der Patient verständlich auf die anstehende Maßnahme vorbereitet.

Weitere hilfreiche Informationen zum Aderlass finden Sie in dem Buch: Lehrbuch Naturheilverfahren von Karin Kraft und Rainer Stange, erschienen im Hippokrates Verlag, ISBN-13: 978-3-8304-53338